Leitung

Leitungsfaden

Lukas 15,11–32 — „Zwei verlorene Söhne“
Zeitplan
10 Min.EinstiegFolie 1 10 Min.Kontext: TriptychonFolie 2 15 Min.TextlesungFolie 3–4 15 Min.Jüngerer SohnFolie 5 10 Min.Der VaterFolie 6 10 Min.Älterer SohnFolie 7 10 Min.Offenes Ende & SchlüsselwörterFolie 8–9 10 Min.Brücken heuteFolie 10 20 Min.GruppenarbeitFolie 11 10 Min.AbschlussFolie 12 120 Min. Gesamt
10 Min

1 — Einstieg

Gab es einen Moment, wo du dich sehr weit weg gefühlt hast — von einem Menschen, von Gott, von dir selbst?
10 Min

2 — Kontext

Folie 2
  • Lk 15 als Antwort auf Pharisäer-Kritik (V.2)
  • Triptychon: Schaf, Münze, Sohn — Leitbegriff „verloren“
  • Erbteil zu Lebzeiten fordern — kultureller Schock
15 Min

3 — Textlesung

Folie 3–4
  • Wechsellesung: eine Hälfte jüngerer Sohn, andere älterer
Die Frage „Mit wem identifizierst du dich?“ erst nach dem Durcharbeiten stellen — zu früh kann defensiv machen.
15 Min

4 — Jüngerer Sohn

Folie 5
  • eis heauton elthōn: zur Besinnung kommen als Erkenntnisprozess
  • Rede geplant — Vater hört sie nicht zu Ende
War er wirklich reumütig — oder strategisch? Was ändert das für die Annahme?
10 Min

5 — Der Vater

Folie 6
  • splanchnizomai: wärme-bewegt, visceral
  • Vater läuft — würdelos aus Liebe
  • Sohn wollte Knecht werden — Vater macht ihn zum Sohn
10 Min

6 — Älterer Sohn

Folie 7
  • „Diene dir“ — Knechtsgesinnung trotz Sohnschaft
  • Nicht feiern können = Verlorenheit von innen
Manche in der Gruppe können sich stark mit dem älteren Sohn identifizieren — das nicht entwerten, sondern als ehrliche Reflektion zulassen.
10 Min

7 — Offenes Ende & Schlüsselwörter

Folie 8–9
Das Gleichnis endet ohne Auflösung. Wir erfahren nicht, ob der ältere Sohn hineingeht. Das ist Absicht — die Frage richtet sich an uns.
20 Min

8 — Gruppenarbeit

Folie 11
10 Min

9 — Abschluss

Folie 12
Gott wartet nicht, bis wir ankommen — er läuft uns entgegen. Das verändert, wie wir über Rückkehr denken.
Wenn es anders läuft